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Apulien

Apulien, Salento, Magna Grecia

Castel del Monte

Apulien, mit den Flughäfen Bari und Brindisi,
ist der Stiefelabsatz von Italiens "Fuß", mit einer langen nach Nordost ausgerichteten eher felsigen Adriatischen Küste und der eher "Sand und Dünen" Südküste des Ionischen Meers (da wo es am Fuss kitzelt ;-).
Hier ist Italien noch so wie es sein soll: drei UNESCO-Weltkulturerbe in 100 Km Umkreis, mit bis zu 5000 Jahre alter Kultur, mischen sich nahtlos mit süd-italienischer Lebensqualität. Zwischen Olivenhainen und Premium-Weinbau entwickelt sich ein sanfter Tourismus, ohne Hochhäuser oder Massen-Unterkünften, und unter Berücksichtigung der noch vorhandenen ausgedehnten Naturflächen. Für Urlauber, Liebhaber und Anspruchsvolle ein kleines unverfälschtes Paradies von besonderer Lebensqualität, und mit noch vergleichsweise günstiger Preisstruktur im europäischen Mittelmeerraum.

Natur und Kultur

Dies hat Apulien grosszügig anzubieten und wird den Ferienhaus-Besitzer damit immer wieder überraschen ... Ausgedehnte Olivenhaine mit knorrigen, vielhundert-jährigen Bäumen, die im Frühjahr in einem knallbunten Blumenmeer stehen. Eine felsige, zerklüftete, vom Wind gepeitschte romantische Adria-Küste und eine sanfte, weiss-sandige, geschützte Ionische-Küste. Viele Naturschutzgebiete, viele Naturwege, die zu Fuss, mit dem Fahrrad oder auf dem Pferd bewandert werden können. Nicht zu vergessen die einheimische Vegetation - die naturgeschützte Macchia Mediterranea - die zu jeder Jahreszeit in einer anderen Farbe blüht und für zahlreiche Füchse, Kaninchen und Hasen viele Verstecke bietet.

Wer dies langweilig finden sollte, kann sich der Kultur widmen. Apulien ist eine der Wiegen der europäischen Zivilisation. Es ist seit 5000 Jahren ununterbrochen besiedelt, und jede Zivilisation, die hier gelebt hat, hat Spuren hinterlassen, die ganze Scharen von Archäologen beschäftigen. Man weiss noch lange nicht alles, z.B. über die Messapier, die vor ca. 3000 Jahren komplette grosse Städte bauten, ... und jeder Eingriff im Boden einer heutigen Stadt bringt neue Zeugen der Vergangenheit zum Vorschein. Aber nicht nur die Frühgeschichte ist hier sehr lebendig und faszinierend. Jede Kleinstadt wartet mit einer verwinkelten zauberhaften Altstadt auf, mit einem oder zwei 300 bis 1000 Jahre alten Kastellen oder Schlössern, und mit einem Volksfest, an dem praktisch die ganze Bevölkerung teilnimmt, und mit einem Wochenmarkt, auf dem die Erzeuger ihre Produkte noch immer für "zweimal nichts" anbieten, und mit einer Werkstatt, die Ihren kaputten Gürtel-Reifen für 10 Euro fachmännisch repariert, inkl. elektronischem Auswuchten und Montage (AUTO-Reifen, nicht Fahrrad !). Und immer wieder gibt es Neues zu entdecken, wie den "verrückten" Künstler, der anhand der Zeichnungen von Leonardo da Vinci seine genialen Maschinen in Originalgrösse (!) funktionsfähig nachgebaut hat, oder Sie treffen auf einen Museumsdirektor, der Ihnen spontan eine liebevoll-sachkundige persönliche Führung anbietet, obwohl er schon längst woanders einen Termin hätte. Apulien und seine Menschen überraschen immer wieder !

NATUR und KULTUR sind die wahren Schätze Apuliens. Zugegebenermassen sind dafür die Shopping- und Fun-Möglichkeiten eher bescheiden. Unterhaltung wird klein geschrieben und praktisch nur im Sommer angeboten ... dann aber in jedem noch so kleinen Ort. Aber dafür gibt es ja in kurzer Enfernung die Städte Lecce, Taranto und Bari, wo jeder auf seine Rechnung kommt, was Boutiquen, Bars, Konzerte, Ausstellungen, etc. angeht.

und wie ist das Wetter überhaupt ?

... eigentlich ziemlich wechselhaft, etwa so wie auf einer Insel !
Und wie auf einer Insel ist auch hier die Schadstoffbelastung sehr sehr niedrig und die Luft sehr sehr sauber.
Eins vorweg: "Das Wetter in Apulien" gibt es nicht, dafür ist diese Region mit über 200 Km zu lang und landschaftlich zu unterschiedlich. In unserer Gegend lässt die Lage zwischen zwei Meeren und die Abwesenheit von hohen Bergen die verschiedenen Winde ungehindert durchwehen. Bei Weitem am Häufigsten sind die Tramontana und der Scirocco. Die eher kühle Tramontana aus dem Norden bringt trockene klare Luft und strahlend blauen Himmel; der eher warme Scirocco aus dem Süden bringt feuchte diesige Luft und milchigen Himmel. Der seltene Calabrese aus dem Westen bringt feuchte und kalte Luft und dann oft ein Gewitter, und der eher seltene Regen kommt meistens aus dem Osten, aber wenn es regnet, kann es auch kurze heftige tropische Güsse mit überschwemmten Strassen geben.

Und nicht nur der Regen ist tropisch: Der Landstreifen am Ionischen Meer, am südlichen Fuss der Murge, gehört zu den in Europa sehr seltenen Subtropischen Klimazonen. Von den Tropen hat dieser Landfleck vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit und Durchschnittstemperatur ... und vom "Sub" hat er alle 10 Jahre noch vereinzelte Schneeflocken. Als Faustregel kann man sagen, dass es in unserer Region in Apulien (um präziser zu sein, am Ionischen Meer) im Durchschnitt jeweils 10-15 Grad wärmer ist als z.B. in Deutschland zu gleichen Zeit, und dass die Sonne viel öfter scheint ... und viel wärmer, im Winter wie im Sommer !

Dieses Klima scheint Menschen mit Herzproblemen sehr gut zu bekommen, sowie Menschen mit Atmungs-Problemen. An Rheuma leidende Menschen können sich hier sehr wohl fühlen, müssen aber unbedingt darauf achten, dass ihr Haus gut feuchtigkeits-isoliert ist und dass im Winter durchgeheizt werden kann. Wetterfühlige Menschen mit Tendenzen zu Kopfschmerzen können evtl. mit dem häufigen Wetterwechsel (wie auf einer Insel) etwas Probleme haben. Pollen-Allergiker haben gute Chancen, die ersten Jahre weniger zu leiden, bis ihr Organismus vielleicht dann auch auf die bis dato unbekannten Pollen (vor allem Olivenblüten im März) reagiert, generell hilft ihnen aber der über dem Meer gereinigte Wind. Und Menschen ohne Gesundheitsprobleme werden sich hier seelisch und körperlich noch besser fühlen ("schuld" daran sind u.A. die Sonne, das Meer, die natürlichen Nahrungsmittel, die saubere Luft, die netten Menschen, und die südliche Lebensart mit weitgehender Abneigung gegenüber Stress).

Zusammengefasst: in Apulien kann man

<> Baden von Mai bis Oktober in kristallklarem warmem Wasser mit flachen Stränden
<> Tauchen, Segeln, Windsurfen und Kiten, mit der Möglichkeit, die Ausrüstung vor Ort zu mieten
<> Reiten, Biken, Wandern, entweder selbständig oder mit begleiteten Touren
<> Golf spielen: 4 Plätze (Acaya, San Domenico, Riva dei Tessali und Barialto), mit z.T. internationalen Turnieren (z.B. European Masters)
<> Kulturelle Schätze von Weltrang besichtigen, z.B. die Kathedrale von Otranto mit der 1000 Jahre alten kompletten Geschichte der bekannten Welt in einem 70x25 Meter grossen Bodenmosaik , das Castel del Monte von Friedrich II. und zahlreiche andere seiner Bauten und Städte, den weltberühmten vorrömischen antiken Goldschatz von Taranto im wiedereröffneten MARTA-Museum, und vieles, vieles Andere, alles in nur einer guten Stunde Umkreis
<> Städte wie aus einer anderen Zeit oder aus einem Märchen, wie Alberobello und das Valle d'Itria (die Trulli), die Höhlenstadt Matera (Mel Gibson's "Passion Christi"), die Barockstadt Lecce (das Florenz des Südens), die Bischofsstadt Oria mit Dom, Mumien-Krypta und Schloss und der intakten Ringmauer, Ostuni ("die weisse Stadt"), Grottaglie (die Stadt der Töpfer), die praktisch unveränderten mittelalterlichen Kreuzfahrer-Häfen Gallipoli und Otranto, Santa Cesarea Terme mit dem maurischen Palast oder die romantische Küstenstrasse bis Santa Maria di Leuca am südlichen Kap mit den eklektizistischen Gründerzeit-Villen, um nur eine (wirklich sehr kleine) Auswahl zu nennen
<> Wein und Olivenöl direkt beim Produzenten degustieren und zu sehr interessanten Preisen kaufen
<> Auf die lokalen Wochenmärkte gehen, die jeden Tag in einem anderen Ort in der unmittelbaren Umgebung stattfinden, und stöbern und feilschen
<> Schlemmen, die Seele baumeln lassen, und viele ortstypische Produkte entdecken, die noch so schmecken, wie sie einmal von der Natur gemacht wurden und wie sich die Glücklicheren noch als von der Grossmutter gekocht erinnern können